Vestenau

Weltgrößte Rübenlaterne!

Vestenau Am Abend des gestrigen Freitags fand in Vestenau erstmals ein außergewöhnliches Spektakel auf dem Marktplatz statt. Der schon Tage zuvor gekürte größte Kürbis der Region, wurde für Halloween von zahlreichen fleißigen, jungen Helfern der örtlichen Vesteberg-Schule ausgehöhlt und nach altem irisch-amerikanischem Brauch zur Kürbislaterne Jack 0´ Lantern geschnitzt. Freiwillige holten ihn vom Gelände des Kleingartenvereins »Junges Gemüse« ab, verluden und stellten ihn vor dem Rathaus auf. Die Idee, der, traditionell zur Abschreckung der Geister, gruseligen Fratze einen Mund-Nasen-Schutz zu verleihen, hatten die Schüler der sechsten Klasse, da sie in diesem Jahr wegen der Corona-Infektionsgefahr nicht wie im Vorjahr von Haus zu Haus gehen können, um „Süßes oder Saures“ zu fordern. Heute Abend wird der aufwändig illuminierte Riesenkürbis unter strenger Einhaltung der AHA-Regeln der Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt. Anwesende Kinder erhalten eine süße Belohnung für ihren Ideenreichtum und ihre Mitarbeit an dieser sensationellen Attraktion Vestenaus. 

Unser Journalist nutzte während der Installationsarbeit die Gelegenheit und fragte den tatkräftig mithelfenden Bürgermeister, Jakob Robben, was er mit Halloween, der Nacht vor Allerheiligen, verbindet. Hatten wir bisher nur wenig Resonanz auf diese Frage erhalten, weil der Volksbrauch hier noch nicht so etabliert ist, waren wir überrascht, von ihm eine längere, sehr persönliche Geschichte zu hören, die, wie das Stadtoberhaupt betonte, sich insbesondere an seinen besten Freund, den Rektor der Schule, Jake Williams, und die Kinder richtet. Sie finden sie in ungekürzter Länge unter der Online-Rubrik Tiny Tall Tales oder direkt unter Wie der Tod ein Leben rettete, um sie ihren Kindern vorzulesen oder sie (ausgedruckt oder online unter Aufsicht) eigenständig lesen zu lassen.

Herr Williams nutzte die Zeit, um von der imposanten XXL-Kürbislaterne, die inzwischen über die Landesgrenze hinaus Aufmerksamkeit erweckte, ein Foto zu machen, wobei wiederum unserem Fotograf aus dem Fenster des Rathauses dieser beeindruckende Schnappschuss gelang. (h.m.k.)


© H. M. Kaufmann 31.10.2020 – Alle Namen und Orte entspringen, wie auch die fiktive Geschichte, nur meiner Fantasie und wurden rein zufällig gewählt.