Digitale Abstinenz: Schreiben neu entdecken

Meine Fastenzeit »7 Wochen ohne« ist vorüber und ich habe mein gesetztes Ziel knapp verfehlt. Einige Male habe ich zudem geschummelt und habe in meinem Schreibforum eine Winzigkeit kommentiert. Meine Absicht war, die durch digitale Abstinenz gewonnene Zeit in ein Schreibprojekt fließen zu lassen, um das erste Roh-Manuskript meines Low Fantasy Romans bis Ostern fertigzustellen. Doch die Peripetie und der Showdown müssen sich noch etwas gedulden, weil der Alltag dazwischen funkte.

Ich feiere aber nicht meine Story, sondern freue mich, meinen inneren Schweinehund an die Leine gelegt und mir bewiesen zu haben, dass ich noch zu einem Minimum Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen fähig bin: 90.000 Wörter in 7 Wochen. Das mögen manche Vielschreiber belächeln, aber es ist für mich ein Meilenstein. Es werden sich auch noch etliche Wörter hinzu gesellen müssen, denn veranschlagt habe ich zunächst einen Umfang von 120.000.

Natürlich kam in den Fastenwochen oft das reale Leben in die Quere und ich habe abwägen müssen. Für mein Manuskript bedeutete das den Einsatz von Hilfsmitteln, auch um einen möglichen Flow nicht zu bremsen. Ich nenne solche Passagen »Dehnungsfugen«, denn dort steht dann statt des ausgearbeiteten Textes nur ein knapper Randkommentar, ähnlich »… näher beschreiben« oder »vgl. Recherche«, und diese Einsätze erwarten beim nächsten Durchgang eine ›Dehnung‹, einen detaillierteren Textabschnitt. 

Längst ist mein angestrebtes Projekt nicht in trockenen Tüchern (in meinem Fall werden diese Tücher allein aufgrund des Settings massive Trocknungsprobleme bekommen 😀), aber das Gerüst steht, und mit ihm wurden bündelweise lose Notizen erst zu einer neuen stabilen, homogenen Einheit verbunden, dann endlich Papiermüll. Die ersten flüchtigen Gedanken erfasste ich nämlich schon vor zehn Jahren in einem meiner unzähligen Notizbücher. Leider habe ich die Zügel immer dann schleifen lassen, wenn eine Verbindung, eine Figur oder ein Handlungsstrang nicht gefiel, was zur Folge hatte, dass mich jeder verflossene Tag erneut vom Ziel entfernte. Jetzt ist die Storyline fixiert und als Gerüst nahezu fertig. Um im Fachwerk-Bild meines vorangegangenen Beitrags zu bleiben: Die Leistungen des Architekten, der Zimmerleute und Maurer sind erbracht, aber erst die Feinarbeiten nach dem Richtfest machen das Haus bewohnbar. Ich freue mich auf diese Etappe, darauf, den Text nach meinen Vorstellungen sprachlich und stilistisch zu modellieren und bis ins Detail zu bearbeiten. Doch zuvor muss der Mörtel in Ruhe abbinden und die Story etwas ruhen. Währenddessen gönne ich mir wieder mehr Lesezeit und werde mit ein, zwei Kurzgeschichten für Wettbewerbe meine Fantasie zur kurzen Entspannung in andere Gefilde entführen.

Neben diesem für mich wichtigen Schritt im Hinblick auf das Ergebnis, hatte ich erneut – man kann es mir nicht oft genug vor Augen führen –Gelegenheit, mein Verhältnis zum Sozialverhalten (und es selbst) im virtuellen Raum zu überdenken. Was bedeutet und in welchem Maß erlaube ich es mir? Aber an dieser Stelle strecke ich frech meine Zunge raus und sage »Ätsch, privater Lerneffekt!« und behalte das Ergebnis für mich. Jeder kann das nur für sich selbst definieren.

Dennoch freue ich mich darauf, wieder öfter meine Nase ins Schreibforum zu stecken, auch um meinen Horizont nicht der Gefahr einer Schrumpfung auszusetzen, nur weil ich Angsthase zu Kontakten mit ›richtig echten, lebenden Menschen‹ 😲 seit nunmehr sechsundzwanzig Jahren kaum normalen Zugang mehr habe. In klitzekleinem Radius um meinen sicheren Hafen habe ich mich jedoch der Seite meines Steuermanns in Mini-Steps durch den Vorfrühling treiben lassen. Irgendwoher mussten die Bilder für die Collage ja kommen, es sollten unbedingt eigene sein!

Ich wünsche allen, die das lesen, entspannte Feiertage und den Besuch eines fröhlichen und empathischen Hasis, der euch mit Buchstaben gefüllte O-stereier bringt! (Wahrscheinlich sind tatsächlich nur Os drin für Romone, Godochte, Fontosy odor sowos.)


© Sowohl die Titelcollage als auch mein Hasenpfötchen sind mein ‚Werk‘.

Zukunft des Schreibens: Menschliches Genie oder KI?

Nahezu sämtliche, von mir verfolgten Diskussionen um den Einsatz von KI beim Schreiben von (vornehmlich) belletristischer Literatur scheinen mit dem Fazit zu enden: KI böse, Mensch gut. 

Es wird jedoch keine Umkehr geben, denn alles was möglich ist, setzen Menschen früher oder später um. Es geht also um den Umgang und die Akzeptanz von KI beim Schreibprozess. Selbstkritisch betrachtet, arbeiten KI und Mensch zudem längst nicht so unterschiedlich. Je früher wir einsehen, dass viele das menschliche Genie oft überbewerten und KI als seelenlos abstempeln, desto schwerer können wir die künftige Entwicklung annehmen und werden uns in der Rührseligkeit vergangener Zeiten und unserer Hybris aalen.

Auch ein menschliches Gehirn kann (wie KI) zunächst nur das speichern und ‚neu zusammenfügen‘, was zuvor hineingelangte. Ein (hoffentlich fiktiver) Mensch, der nie ein Buch las, nie Geschichten lauschte und keinerlei bildende Kontakte hatte, wird mitnichten in der Lage sein, ein Buch zu schreiben. Allein der Zugriff auf seine Seele, auf seine Emotionen reichen dafür nicht aus. Aus diesem Grund wird jedem neuen Schreibwilligen geraten, zunächst VIEL, sehr viel zu lesen, um den Gebrauch des ‚Werkzeugs‘ zu erlernen. 

Ergo: Auch wir setzen, wie die KI, genau genommen neu zusammen, was wir gespeichert haben. Da unsere Kapazität jedoch deutlich niedriger ist als die modernsten Rechner, speichern wir das ab, was uns besonders wichtig, von besonderer Tiefe oder Emotionalität erscheint – wir filtern, werten, speichern, und als Maßstab gilt unsere eigene Biografie. KI hingegen nimmt bedingungslos alles, was ihr zugeführt wird. Sie hat keine Wertvorstellung. Das bedeutet, im Kern tun wir das Gleiche, wenn wir schreiben. Ein Mensch schreibt nicht per se besser weil er aus Fleisch und Blut ist. Jede Redewendung hörten oder lasen wir schon, weshalb sie auch nicht wirklich die unsere ist. Auch unsere Plots stellen wir nur neu aus dem zusammen, was uns in Erinnerung geblieben ist und was wir dann anpassen. Das Rad ist längst erfunden. Natürlich hören wir das nicht gerne, denn wir wollen ja unsere Einzigartigkeit feiern. Wir leugnen, wir behaupten, besondere Einblicke, besondere Gefühle, eine besondere Sprache, einen eigenen Stil zu haben, aber selbst wenn das mal zutrifft, nimmt ein anderer Geist es auf und wandelt es in seine. So wie KI! By the Way: Einen Prompt für ein gutes KI-Buch schreibt auch kein Depp!

Es wird darauf hinauslaufen, dass der menschliche Geist und KI gemeinsam Texte erschaffen werden und der Leser entscheidet, ob ihn das Werk berührt, im hilft, ihn unterhält, ihn etwas lehrt, ihn in fremde Welten entführt oder nur Freude bereitet. In fünfzig Jahren wird es niemanden mehr interessieren, wie groß der jeweilige Anteil Mensch/Maschine sein wird. Das können wir bedauern, wir können heulen und mit den Zähnen klappern, aber weder verhindern noch aufhalten. Aber wir können an der eigenen Anspruchsschraube drehen in dieser Kooperation. Wir können dem Kommerz folgen und den Markt bedienen mit dem, was wie geschnitten Brot läuft. Doch sollten auch Bücher für Menschen verfasst werden, die sich dafür entscheiden, nicht nur Zeit totzuschlagen und Spaß zu haben, sondern etwas höhere Ziele verfolgen. Also Henne oder Ei? 

Der Sektor TV ist dieser Frage minimal voraus und die Entwicklung ist mehr als traurig. Das Medium befriedigt ausschließlich den Massengeschmack, je trashiger, desto besser. Ergebnis: Die Zuschauer wollen immer mehr von dem Mist. Kein Bildungsfernsehen, sondern Erziehung zum Gegenteil, womit zwangsläufig die Nachfrage steigt. In Kombination zum tumben Digitalangebot von entsprechenden Plattformen, zeichnet sich ein düsteres Bild für unsere Zukunft, unseren IQ ab. Und der Buchmarkt ist im Begriff eine ähnliche Entwicklung zu verfolgen: Bedienung des Massengeschmacks, billig und schnell produziert (KI sei Dank) für den schnellen Verzehr ohne Nachklang. In einem ist uns die Technologie überlegen: Sie ist schneller, sie ist präziser.

Wir können den fließend einsetzenden KI-Support oder sogar gänzlich von KI geschriebene Bücher nicht verhindern, aber wir können an unserem eigenen Vorlieben und dem Anspruch arbeiten. Bleiben 08/15 Bücher in den Regalen stehen (egal ob von Mensch oder KI) wird der Buchmarkt sich selbst regulieren. Angst muss letztlich nur der Schreibende haben, der schon jetzt spürt, das Rennen zu verlieren.

Ähnlich verhält es sich mit KI generierten Bildern. Und doch gab es über die Zeiten unvergessene Talente, die Herausragendes schufen. Heute dienen sie als Trainingsmaterial für einen Prompt, wie bspw. „Bitte generiere mir ein Bild von einem Mohnfeld in Stil von van Gogh“. Dennoch entsteht keine wirkliche Kunst.


Das Titelbild ist von Fran Soto auf pixabay – vielen Dank!

Coming Soon

Ein gebotenes Sabbat-Jahr, in dem ich kaum geschrieben habe, liegt zwischen diesem und meinem vorangegangenen Beitrag. Bisher bereicherten einige ungekürte Teilnehmer an Kurzgeschichten-Wettbewerben, neben extra verfassten, die Rubrik ›Tiny Tall Tales‹ auf dieser Website. Doch bestürzt stellte ich fest, dass es inzwischen so viele wurden, dass eine übersichtliche Menü-Führung nicht möglich ist, ohne den Tarif aufzurüsten und das Template zu ändern. Vorläufig möchte ich daran jedoch nichts ändern.

Wohin nun mit meinem neuen Shorty »Eiskalt«? In die demnächst erscheinende BoD-Anthologie »Crime between the Pages« hat er es nicht geschafft, aber, und zu dieser Überzeugung habe ich mich überredet, er hat den Einzug in ein Buch verdient. Der überraschende Gewinn des genialen Papyrus 12–Schreibprogramms war der Wink des Schicksals. Er verführte mich mit seiner erweiterten Buchdesign-Option und macht mir Mut für das spontane Zwischenprojekt.

Dreizehn Kurzgeschichten zwischen lebensweise und lebensgefährlich, zwischen elektrisierend und entspannend habe ich zusammengetragen, um, so alles wunschgemäß verläuft, es noch zu Beginn des Frühling als Taschenbuch herauszubringen. Rechtzeitig als Ferienbegleitung oder als Liegestuhl-Lesehäppchenteller oder überall dort, wo die verfügbare Zeit nur für eine kurze Geschichte reicht.

Das Büchlein ist entweder extrem schüchtern, oder es kennt schon die Gesetze des Marketings. Es kündigt sich früh an, zeigt aber noch nicht alles von sich und macht es spannend. Also gibt es zunächst nur einen verhüllten Appetizer – ein Cover undercover. Wie sagt man heute dazu passend: Stay tuned – dranbleiben!


Titelbildcollage unter Verwendung eines Hintergrundfotos auf Pixabay – vielen Dank!

Zwischen Au und Wow

Riesenraderfahrungen.

Den folgenden Beitrag veröffentlichte ich auf meinem Blog einige Tage bevor das beschriebene Event stattfinden sollte:

(…) Erstmals werde ich mich am Sonntag, den 7. Mai aus meinem sicheren Bau wagen, einen schlichten Büchertisch neben ihm aufbauen und meine Angsthasenlöffel weit aufsperren. Der Mut reicht nicht für eine Lesung, aber für öffentliche Anwesenheit samt meiner ‚Werke’ und meiner Sozialphobie. Und ich werde die frühlingsgrüne Schleife tragen. Das Zeichen für die Bereitschaft, meine Angst-Geschichte in einem Memoir zu teilen, zu ihr – zu MIR – zu stehen und so auch für Toleranz im Allgemeinen zu werben. Das hoffnungsvolle Maigrün des Symbols mag ausschließlich für psychische Erkrankungen stehen, aber tragen wir nicht alle irgendeine Schleife? Auch wenn sie unsichtbar ist? Und egal, welche Farben sie hat, es wäre doch einfach traumhaft, würden wir auch ohne ein solches Symbol öfter hinhören, im positiven Sinne neugieriger sein und uns mit Empathie anderen Menschen zuwenden. Alles, was wir geben können, erhalten wir bekanntlich vielfach zurück!

Die ‚Grüne Schleife‘ erinnert mich an eine verschlungene Ranke, einen frischen Austrieb, der erst einmal mutig ein Stück jeder Richtung erforscht, um Halt, Licht und Raum zur Entfaltung zu suchen. Es stört nicht, dass das junge Pflänzchen dabei vielleicht im Kreis wächst. Aus dieser Idee heraus entstand mein Give-away für den oben erwähnten Tag, an dem ich dieses Lese-Zeichen setzen möchte.

Jetzt, zwei Tage nach diesem Marktsonntag lasse ich ihn noch einmal für mich Revue passieren. Meine allergrößte Sorge, das angekündigt schlechte Wetter, löste sich buchstäblich in herrlich blaue, wenn auch kühle, Luft auf. Dennoch stieß mein Büchertisch von kleinen, aber dafür um so sympathischeren Ausnahmen mal abgesehen, auf reges DESinteresse. Mögliche Gründe analysiere ich wie folgt, wobei Nr. 5 am schwersten wiegt:

  1. Bücher kosten Geld und das sitzt bekanntlich in Tagen wie diesen nicht mehr locker. Wieviel sie tatsächlich kosten fanden jedoch auch nur wenige heraus, denn zumeist wurde das gesamte Angebot schon aus der Ferne ignoriert.
  2. Bücher muss man lesen. Leider ein Hobby, das allgemein an Schwindsucht leidet (besonders bei Kindern – Stichwort Vorbild).
  3. Fehlende (positive) Neugier. Geminderte Kaufkraft ist eine Sache, eine andere, dass nicht einmal Fragen gestellt wurden oder ein Gespräch zustande kam.
  4. Subjektiver Gesamteindruck: Das Publikum suchte in erster Linie heiteres Entertainment und leibliches Wohl.
  5. Mein FREIWILLIG (man hat mir mehrfach ein zentrales, sehr schönes Plätzchen schmackhaft gemacht) von mir gewählt schlechter Standort. Na klar, so weit ab vom Schuss wird man nur von zielorientiertem Publikum gefunden, anders als auf der dicht standbestückten Flaniermeile.
  6. Folge: Abschreckend leerer Stand erzeugt den Trugschluss von uninteressantem Angebot und vermeintlichem Kaufdruck.
  7. Genres der beiden vorgestellten Bücher: Jugendbuch und – ja, biste denn verrückt! – Memoir einer PSYCHISCH (hier hört man förmlich die Hintergrundmusik von Hitchcocks „Psycho“) Behinderten. Schwierig, schwierig!
  8. Selfpublisher sind eben doch keine ‚richtigen‘ Autoren?

Noch einmal bedanke ich mich aber dennoch herzlich bei dem äußerst entgegenkommenden und sehr bemühten Veranstalter, dem Verein Freiraum Kunst und Kultur Grebenstein e.V. www.kuku-grebenstein.de dafür, dass ich an diesem Tag dabei sein durfte, um diese Erfahrung zu machen. Wie ich hörte, lief es in dem eigentlichen Aktionsradius der Veranstaltung optimal und sowohl das Angebot als auch das Interesse waren dort groß!

Warum ich über meine Flops berichte? Ganz einfach, weil in der Selfpublisher-Bubble viel zu viel Geschöntes, Unechtes gezeigt wird und es immer noch Menschen gibt, die glauben, man könnte mit dem Schreiben von Büchern ganz easy wohlhabend und bekannt werden. Wie in jeder anderen Branche, gibt es natürlich Ausnahmen, aber wer nur danach strebt, liegt mit dieser Motivation definitiv falsch! Das, was uns Social Media zeigt, ist ohnehin nur ein Zerrbild der Realität.

Doch es gibt auch Highlights! Aber sie sind bescheiden. Sie geben der kleinen lodernden Kerzenflamme der Kreativität gerade so viel Nahrung, so viel Sauerstoff, um nicht zu verlöschen. (Dafür dankt sie es uns, indem sie länger und konstanter brennt.)

Gerade für Anfänger wie mich bieten Wettbewerbe ideale Spielplätze und die Gelegenheit für ‚Fingerübungen‘. Es gilt, sich an ausgeschriebene Regeln zu halten, sich dabei selbst auszuprobieren und Neues zwanglos zu testen. Darüber hinaus kann man von Zeit zu Zeit auch kleine Erfolge verbuchen – Sauerstoff für unser kreatives Flämmchen und Balsam für unser Selbstwertgefühl. Ende vergangenen Jahres habe ich beispielsweise einen kleinen Zeichenwettbewerb (Topp Art Week 2022 „Hands Up“, s. Zeichnung ‚Hasenhand‘) gewonnen und kürzlich einen Mini-Schreibwettbewerb (Bookdate Contest 2023, mit der Ultrakurzgeschichte Never End) und freue mich über wertvolle, nützlichen Sachpreise. Wesentlich häufiger ging ich natürlich leer aus (falls jemand glaubt, ich wäre der große Abräumer). Leer nur im Sinne von Sieg oder Platz; Erfahrungen – auch die, mit Niederlagen klar zu kommen – nahm ich IMMER daraus mit!

Fazit: Wie im Riesenrad geht es auf und ab, und das eine ist ohne das andere nicht möglich!